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02.09.2014 Mini-One-Stop-Shop – Elektronisch erbrachte Leistungen an Privat-kunden im EU-Ausland

Innerhalb der EU unterliegen ab dem 1. 1. 2015 Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernseh- und auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen an private Kunden im Wohnsitzstaat des Kunden der Umsatzsteuer. Dies bedeutet, dass sich grundsätzlich die Unternehmen bei entsprechenden Umsätzen mit ausländischen Privatkunden aus der EU in dem jeweiligen EU-Mitgliedsstaat registrieren und dort Umsatzsteuer abführen müssen. Damit Unternehmen ihren Melde- und Erklärungspflichten nicht in allen Mitgliedstaaten der EU einzeln nachkommen müssen, wird die Verfahrenserleichterung des „ Mini-One-Stop-Shop “ eingeführt. D.h. sämtliche EU-Umsätze können über ein Portal gemeldet und abgeführt werden, ohne dass sich das Unternehmen im jeweiligen Land steuerlich registrieren lassen muss.

Seit dem 1. 10. 2014 können deutsche Unternehmen beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) die Teilnahme an der Verfahrenserleichterung „ Mini-One-Stop-Shop “ für die Umsatzsteuer auf elektronische Dienstleistungen beantragen. Die Antragstellung ist im Online-Portal des BZSt unter

www.elsteronline.de/bportal/bop/Oeffentlich.tax möglich.