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03.01.2011 Mehraufwand durch BilMoG

Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, das ab dem Wirtschaftsjahr 2010 verpflichtend für bilanzierende Unternehmer zur Anwendung kommt, trägt weiter dazu bei, dass sich handels- und steuerrechtliche Bilanzierungsvorschriften immer weiter voneinander unterscheiden. So wird zukünftig statt der bisherigen "Einheitsbilanz" immer öfter eine separate Handels- und Steuerbilanz zu erstellen sein, da die beiden Vorschriften zu verschiedenen Wertansätzen in der Bilanz führen. Ein Mehr-Verwaltungsaufwand ist damit unausweichlich. Hintergrund für die Gesetzesänderung ist die Anpassung des Handelsrecht an internationale Bilanzierungsrichtlinien, während die Steuerbilanz rein fiskalisch geprägt ist.