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05.11.2010 E-Bilanz verschoben

Das Finanzministerium (FinMin) Baden-Württemberg weist darauf hin, dass sich das Land auf Bundesebene mit seiner Forderung nach einer verlängerten Übergangsfrist für die elektronische Bilanz durchgesetzt habe. Die Frist zur Einführung der elektronische Bilanz wird demnach um ein Jahr verlängert.

Hierzu wird weiter aus ausgeführt:
Zunächst war geplant, die Betriebe schon im nächsten Jahr zur Abgabe einer elektronischen Bilanz zu verpflichten. Das Steuergesetz selbst sieht jedoch die Möglichkeit vor, die elektronische Bilanz später einzuführen. Dabei kann das Bundesfinanzministerium aus technischen oder organisatorischen Gründen einen späteren Anwendungszeitpunkt wählen. „Genau diese Voraussetzungen liegen hier vor. Erst Ende dieses Jahres werden die Vorschriften zur elektronischen Bilanz konkretisiert. Danach blieben den Betrieben nur wenige Wochen, um ihr Buchungssystem umzustellen. Innerhalb dieser kurzen Zeitspanne ist eine Umstellung schwer zu realisieren. Die nun gewählte spätere Einführung der neuen Bilanz ermöglicht außerdem eine Pilotphase. Bevor ein solches System in der Fläche angewandt wird, sollten ausgewählte Betriebe dieses testen können. Dadurch können mögliche Fehlerquellen schon vorab beseitigt werden.“ Dies sagte Finanzminister Willi Stächele am Donnerstag (4.11.2010) in Stuttgart.

Eine entsprechende zeitliche Verschiebung soll noch in diesem Jahr im Rahmen einer Verordnung bekannt gegeben werden, um die auch von den betroffenen Unternehmen geforderte Rechtsicherheit herstellen zu können. Diese wird auf der Internetseite des Bundesministeriums der Finanzen zur Ansicht eingestellt.