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18.03.2012 Pflicht zur elektronischen Übermittlung von Steuererklärungen

Am 20. Dezember 2008 wurde das Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens verabschiedet. Für Veranlagungs- zeiträume ab 2011 müssen Unternehmenssteuererklärungen in elektronischer Form abgegeben werden. Hierzu zählen z.B. Körperschaftsteuer-, Umsatzsteuer-, Feststellungs- und Gewerbesteuererklärungen. Dies gilt aber auch für die Einkommensteuererklärung, wenn Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Tätigkeit vorliegen.

 

Das Gesetzt trat in Kraft, obwohl auf Seiten der Finanzbehörden bislang teilweise die technischen Voraussetzungen nicht gegeben sind.

 

Abzuwarten bleibt, ob sich durch die elektronische Abgabe auch Vorteile für den Steuerpflichtigen, wie beispielsweise eine geringere Bearbeitungsdauer ergeben. Aus Sicht der Steuerberater wird diese Entbürokratisierung kritisch betrachtet. Aller Voraussicht nach ergeben sich zukünftig deutlich mehr Rückfragen des Finanzamtes, da erläuternde Anlagen nicht elektronisch übermittelt werden können.