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22.03.2012 Gelangensbestätigung bei der innergemeinschaftlichen Lieferung

Seit 2012 verlangt die Finanzverwaltung für die Anerkennung der Steuerfreiheit bei allen innergemeinschaftlichen Lieferungen eine obligatorische Gelangensbestätigung. Der Abnehmer der steuerfreien Lieferung im anderen Mitgliedstaat muss darin in jedem Fall das Gelangen des Gegenstandes in den anderen Mitgliedstaat bestätigen und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen Versendungs- oder Abholfall handelt.

 

Die Gelangensbestätigung muss neben Namen und Anschrift des Abnehmers der steuerfreien Lieferung auch die Menge und eine genaue Spezifikation des Liefergegenstandes aufweisen. Darüber hinaus werden neben dem Empfangsdatum auch ein davon abweichendes Ausstellungsdatum auf der Gelangensbestätigung festgehalten. Inwieweit die Bevollmächtigung des Unterschriftleistenden in der Unternehmerhierarchie nachgewiesen werden muss, ist noch offen.

 

Für bis zum 30.6.2012 ausgeführte innergemeinschaftliche Lieferungen wird es nicht beanstandet, wenn der beleg- und buchmäßige Nachweis der Voraussetzungen der Steuerbefreiung noch auf Grundlage der bis zum 31.12.2011 geltenden Rechtslage geführt wird.