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31.10.2008 Anforderungen an ein Fahrtenbuch

In einem aktuellen Urteil des FG Nürnberg wurde über die Anforderungen an ein Fahrtenbuch entschieden. Demnach sind Angaben zur beruflichen Veranlassung, wie „Termin wegen Einrichtung“, „Treffen wg. Werbekonzepts“, „Termin wg. Geräte“ oder „Besichtigung Studio mit Partner“ zu allgemein, unpräzise und austauschbar. Eine Nachprüfung der beruflichen Veranlassung sei dadurch nicht möglich.

 

Zudem entsprachen der Zustand des Fahrtenbuchs und das Schriftbild nicht dem Wunsch des Finanzgerichts. Nach Ansicht des Finanzgerichts muss ein Fahrtenbuch, das tagtäglich im Fahrzeug verwendet wird gewisse Unordentlichkeiten, wie Eselsohren und verwischte Aufzeichnungen, aufweisen! Ein durchgängig makelloses Schriftbild und ein Heft, das keine Beschädigungen oder Verschmutzungen aufweist sind deshalb nicht ordnungsgemäß, da die Aufzeichnungen nach Auffassung des Finanzgerichts nicht zeitnah geführt wurden.

 

 

Gegen das Urteil wurde Nichtzulassungsbeschwerde beim BFH eingelegt.